Shownotes: Vom Kalifat, Gerechtigkeit und öffentlicher Aufmerksameit

Genauso, wie ich gerne informative und gute Artikel teile, habe ich in letzter auch immer mal wieder das Bedürfnis, spannende Podcastfolgen oder Radiosendungen zu teilen. Während meines Urlaubs in China und Indien habe ich mal wieder einiges an Zeit in Bussen verbracht und mich dabei durch meinen iPod gehört – besonders empfehlenswert erschienen mir dabei folgende Sendungen:

BBC 4, “Analysis: The Idea of the Caliphate

Das BBC-Format “Analysis” ist eigentlich immer eine gute Wahl mit seinen etwa halbstündigen Folgen, die sich mal reportagenmäßig, mal eher wie ein Essay einem gesellschaftlich oder politisch relevanten Thema widmen – deswegen habe ich auch im Urlaub wieder einige Folgen gehört. “The Idea of the Caliphate” war wohl der beste von allen Podcasts, die ich während des Urlaubs konsumiert habe: Das Programm erklärt die Idee des Kalifats im Islam, sowohl aus historischer als auch theologischer Sicht. Letztere ist allein schon deswegen spannend, weil sie nicht eindeutig ist – je nachdem, wen man fragt, beinhaltet der Islam politische Implikationen oder eben nicht. Abgesehen von dem spannenden Inhalt mochte ich auch die nüchterne Darstellung – durch den sogenannten IS hat das Thema ja mittlerweile eine sehr aktuelle Bedeutung, doch bei “Analysis” wird er nur ein- oder zweimal relativ kurz erwähnt. Stattdessen liegt der Fokus wirklich auf historischen Fakten und den verschiedenen Seiten einer theologischen Debatte, die verständlich dargestellt werden und auch jeweils zu Wort kommen.

BBC 4, “Analysis: Terror and the Oxygen of Publicity

Nicht ganz so gut und informativ wie die Folge zum Kalifat, aber dennoch hörenswert – wieder einmal ist Auslöser der Folge der sogenannte IS und dieses Mal geht es um seinen für viele überraschend professionell geführten PR-Krieg im Internet. Das Thema taucht in letzter Zeit immer wieder irgendwo auf, aber ich habe das Gefühl, dass Analysis die ersten sind, die sich dem Komplex wirklich einmal mit viel Zeit nähern und in einem Rutsch nicht nur verschiedene Gegenansätze diverser Regierungen und Unternehmen wie Twitter vorstellen, sondern auch mit mindestens einem jungen Briten kommunizieren, der jetzt hauptberuflich Videos für den IS macht.

Monocle, “The Foreign Desk: Father Kinvi’s Story

Solange es nicht gerade um Ebola geht wird Berichterstattung über Ereignisse auf dem afrikanischen Kontinent ja oft eher vernachlässigt – und auch das Interesse und die Panik um Ebola hat mittlerweile etwas nachgelassen. Monocle widmet sich in dieser Folge des “Foreign Desk” allerdings einem ganz anderen Thema: Der Krise in der Zentralafrikanischen Republik, die anhand der individuellen Geschichte eines Pastors erzählt wird. Kinvi berichtet selber, wie er sich in dem Dorf, in dem er lebt, zwischen die Fronten begeben und zwischen ihnen zu verhandeln versucht hat und wie er und andere später versuchten, verfolgte Muslime aus dem Dorf zu schmuggeln. Zusätzlich wird diese Einzelgeschichte durch Interviewschnipsel mit Experten in die Gesamtsituation des Landes eingeordnet. Alles in allem ziemlich bedrückend, aber mal eine Möglichkeit, wieder etwas über eine Region zu lernen, die in den Nachrichten eher ein schwarzes Loch ist.

Monocle, “The Foreign Desk: South Africa – What price peace?

Dieser Podcast kommt nicht ohne Grund am Ende – ich hätte mir definitiv etwas mehr Diskussion und vielleicht auch philosophische Tiefe erwünscht, was bei einer BBC-Folge vielleicht durchaus drin gewesen wäre. Im Kern geht es um die Truth and Reconciliation Commission, die in Südafrika nach dem Ende der Apartheid eingerichtet wurde. Die Idee: Täter können justiziellen Strafen entgehen, indem sie diese quasi gegen die Wahrheit eintauschen. Sie sind die einzigen, die zu ihrer eigenen Überführung beitragen könnten, und wenn ein Land die Wahl zwischen Schweigen und sehr beschränkter Strafverfolgung und gründlicher Aufklärung ohne Strafverfolgung hat, wäre Letzteres die bessere Wahl. Es wird wie gesagt nicht angesprochen, wie das philosophisch gesehen werden könnte, stattdessen bleibt die Folge konkret und diskutiert den Fall Südafrika, wie sich die Arbeit der Kommission auf das Land ausgewirkt hat und ob etwas hätte anders laufen sollen – und wenn ja, wie.

(Sowohl “Analysis” von BBC als auch Monocles “Foreign Desk” kann man auch bei iTunes abonnieren.)

Titelbild: Alosh BennettCC BY 2.0

Februargebloggt: Durch zwei Länder und drei Klimazonen

Geografisch:
Chengdu.
In der Stadt des ewigen Frühlings.
Jinghong – China wie Süodostasien.
In der Touristenhölle.
Im Transitbereich am Hong Konger Flughafen.
Auf indischen Märkten.
Am Strand in Kerala.
Bei Sonnenuntergang auf einem Berg in Hampi.
Im Schlafzug. Im Schlafbus. Im Sitzbus. Im Sitzzug. Auf einem Scooter. Im Flugzeug.

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Literarisch:
“Preparations for the Next Life” (Atticus Lish). Charaktere und Setting habe ich ein bisschen geliebt – allein, dass eine der Hauptfiguren halb-Uigurin, halb-Chinesin und illegal in die USA eingewandert ist, sollte Grund genug sein, es zu lesen.
Covering China from Cyberspace in 2014” (China Digital Times). Ihr wollt Dinge über Chinas Zensur und sein sonst sehr wunderbares Internet im letzten Jahr wissen? Lest dieses Buch, es ist sehr gut (und kurz).
“Age of Ambition: Chasing Fortune, Truth and Faith in the New China” (Evan Osnos). Über Chinas neues Zeitalter der unbegrenzten Möglichkeiten (zumindest theoretisch) mit Fokus auf Einzelschicksalen. Osnos war lange als Korrespondent in China lernte so auch Leute wie Ai Wei Wei und Chen Guangcheng persönlich kennen, die genauso Eingang in das Buch finden wie ein passionierter Englischlehrer. Absolute Leseempfehlung.

Filmisch:
The Lego Movie. Don’t ask.
My Blueberry Nights, nachts im chinesischen Schlafzug. Kitschig, aber niedlich.
The Imitation Game. Na jaaa. Charakterglaubwürdigkeit: gegen null.

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Kulinarisch:

Fruits.
Mitternachtsbarbecue in Jianshui.
Geilen Käsekuchen in Kunming.
Hähnchencurry ❤
Dosa zum Frühstück.
Viel indischer Tee.
Persisch, danach glücklich nach Hause gerollt.

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Gehört:
Automatisierte Trommeln.
Saxophon im Hindutempel.
Dinge auf meinem iPod.
Mal wieder mehr Podcasts.

Journalistisch:
Reisegetumblrt mit vielen Bildern (ein Text für jeden Tag unterwegs).
Dinge über Internet und China und verschlüsselte Verbindungen.
(Sonst nichts. Urlaub!)

Gelernt:
Inder schauen auf meine Brüste, weil sie meine andere Kultur spannend finden. Ah ja.
Jinghong ist Chinas Paradies für Kriminelle – besonders die, die das Land verlassen wollen.
Drei Militärkontrollen an einem Tag in Xishuangbanna sind total normal, aber wenn man kein Chinesisch spricht und weiß ist, wird man in Ruhe gelassen.
Pandas in Chengdu sind niedlich, aber sehen nicht besonders glücklich aus in ihren Nachtunterkünften.
Mit DragonAir fliegen fetzt.
Persisches Essen fetzt.
Indisches Essen fetzt.
Masala Dosa zum Frühstück fetzt.
Reisterassen kann man sich in Yuanyang anschauen, aber nur, wenn man Lust auf Touristenfallen hat.
Wikitravel ist in China zwar relativ nützlich, wird aber aber viel zu selten aktualisiert und neu befüllt, sobald man die großen Städte verlässt.
SIM-Karten in Indien zu kriegen, kann ein ganz schöner Krampf sein.
Wenn man nicht 20€ für 50MB bezahlen möchte, sollte man in China mit seinem Vertrag in der eigenen Provinz bleiben.

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Neue Pläne:
Das mit dem Iran und der Türkei im Sommer endlich durchziehen.
Vielleicht Südindien nochmal besuchen, irgendwann.
Das zweite Semester in China irgendwie besser rumkriegen und danach dann endlich diesen Bachelor haben.
Noch mehr Master-Bewerbungen schreiben.
Die chinesisch-nordkoreanische Grenze entlangreisen.

 

In diesem Sinne: Jetzt mal ausspannen.

The_night_is_dark_and_full_of_wonders.

Chill.

 

Januargebloggt: Reise in den Westen

Geografisch:
Beijing.
Malaysia.
Auf dem tibetischen Hochplateau.
In einer ganz wunderbaren Beijinger Bar.
In Xining und um Xining herum (Qinghai).
Auf 4500 Metern über Normalnull.
In Yushu, umgeben von schneebedeckten Bergen.
In einer überquellenden Handelsstadt.
In Chinas Provinz mit dem schärfsten Essen.

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Literarisch:
“Dataclysm” von Chris Rudder (nicht besonders gut).

Filmisch:
Doctor Who Christmas Special ❤
Fast and Furious 6 (im Bus, unfreiwillig).

Kulinarisch:
Yakbuttermilchtee.
Tibetische Reis-Fleisch-Suppe.
Muslimische Nudeln (so much nom).
Sichuan Style Jiaozi-Suppe.
Tibetische Nudeln mit Yak- und Rindfleisch.
Yakfleisch direkt mit dem Messer aus der Schüssel.
Die besten Jiaozi Beijings (angeblich).

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Musikalisch:
Woodkid.
Enter Shikari (Konzertnostalgie).
The Glitch Mob als Soundtrack für Masterbewerbungen.
Mizuki´s Last Chance für beste ChipTunes.
Cro, weil ich einen Ohrwurm hatte.
Rotten Christ, weil ich an Weihnachten in Deutschland denken musste.

Journalistisch:
Über das, was Chinesen im Internet suchen und finden.
Fernostwärts 009 zum Leben in Beijing.
Fernostwärts 010 zu chinesischer Identität, Leben in China als Ausländer allgemein und kognitiver Dissonanz.
Reisegetumblrt mit vielen Bildern (ein Text für jeden Tag unterwegs).

Gelernt:
Wie sich Höhenkrankheit anfuehlt (spoiler: nicht gut).
Ich sollte dringend mehr in den tibetischen Regionen im Westen reisen.
Es gibt noch vollkommen unberührte Klöster mit so etwas wie perfekter Stille in China.
Wie man sich auf Tibetisch bedankt (¨Garenqie¨) und begrüsst (¨Dschachidele¨).
Es gibt noch so viel in China zu bereisen und zu sehen, dass ich gut nochmal ein ganzes Jahr hier verbringen könnte.
Auf ein Neues: Wie anders als Beijing und Shanghai China sein kann.
Dass man durch die tibetischen Regionen reisen muss, um eine Woche lang keine anderen Ausländer zu sehen.
Das Yakbuttertee salzig, aber nicht schlecht schmeckt.

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Neue Pläne:
Mehr in Tibet reisen, vielleicht im Sommer.
Meinen ersten englischen Artikel gedruckt in der Hand halten.

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Dezembergebloggt: Auf der Suche nach Norden

Geografisch:
Auf einem Debattierworkshop in Guangzhou.
Flughäfen.
Räume, in denen Klausuren geschrieben wurden.
Debattierweltmeisterschaften in Malaysia.
Steckengeblieben im Beijinger Verkehr.

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Literarisch:
Bending Adversity” (sehr empfehlenswert, wenn man Dinge über Japan lernen möchte.)
The Three Body Problem” (chinesische Science Fiction, to be blogged about.)

Filmisch:
Twin Peaks!

Kulinarisch:
Endlich wieder Burger.
KFC zum Frühstück (Dinge, die passieren, wenn man in China Debattieren unterrichtet).
Dim Sum-Festmahl.
Hot Pot – bestes Winteressen.
Perverse Frühstücksbuffets.

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Musikalisch:
Halestorm – ich kann es nicht erklären, aber es passte.
Billy Talent (sagt zumindest last.fm – ich erinnere mich an nichts).
Alte Unheilig-Lieder, nach der Lektüre dieses wunderbaren Zerrisesses ihrer neuen Musik.
Affiance – “We are mad as hell and we’re not gonna take it anymore!”
Miyavi.

Journalistisch:
Dinge im Teehaus – über einen alten Militärflughafen, Unis in China, Äpfel für Verliebte und Weihnachten im Ausland.
Weihnachts-FOW zu chinesischer Sprache und Schrift und warum das keine Piktogramme sind.
Ein Abschieds-FOW – Update zu OccupyHK, kurz bevor es geräumt wurde.

Gelernt:
Dinge über mich selbst. Und andere Menschen, die mir wichtig sind.
Wie schwierig es ist, in China Debattieren zu unterrichten.
Hamlet und die Göttliche Komödie auf Chinesisch zu interpretieren.
Schon nach einem Jahr stört einen das mit diesem Weihnachten im Ausland nicht mehr.
In chinesischen Clubs gibt es Früchteplatten für 100€ und nein, der Geschmack rechtfertig den Preis nicht.
Dim Sum rockt (das wusste ich auch vorher schon, aber ich wollte es nur nochmal festhalten).
Schwierige Entscheidungen sind schwierig.
Es rockt, mexikanisches Essen Chinese-style zu essen.
Warum mein Handy in Japan 2012 nicht funktionierte.
Wie viele Partygäste zu viel für unsere Wohnung sind.
Wie man eine Stunde Debattierunterricht aus dem Ärmel schüttelt.

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Neue Pläne:
Besser debattieren (mehr lesen).
Nach Indien fliegen.
Tibet bereisen – den Teil, für den man kein Visum braucht.
Mehr Chinesisch lesen.
Dinge mit Audio machen.
Alles in allem – ein besserer Mensch sein. So nach und nach.
Ein Economist-Abo abschließen.

Umzug auf eigene Domain

Ich experimentiere schon seit einer Weile mit meinem eigenen virtuellen Server herum und jetzt ist es offiziell: Seit Anfang Dezember führe ich mein Blog unter http://blog.secondthought.de/ weiter. Den Novemberrückblick gab es schon (exklusiv) dort.

“Gedankenstiele” wird online bleiben, aber nicht weiter befüllt werden. Wer also weiterhin verfolgen möchte, was ich so schreibe und wo es mich hinverschlägt, sollte Secondthought im Auge behalten.

UPDATE 13.12.14:
Ich habe hier noch eine kurze Seite mit den nötigen Infos zum Abonnieren von “Secondthought” sowohl per RSS als auch WordPress Reader geschrieben. Danke für den Hinweis in den Kommentaren!

November – Standing still is (still) hard

Geografisch:
Beijing (zwischendurch).
Auf einem Debattierturnier in Hong Kong.
Bei Occupy Central in Admiralty, Mong Kok, Causeway Bay und einem Zelt.
In diversen Zwischenklausuren.
Bei der Präsentation eines chinesischen Smartphones.
Auf einem Debattierturnier in Taipei.
Auf einem Treffen mit tollen Menschen in Tokio.
Feiern in Shibuya.
Im Regen in Asakusa.
Beim Bier mit verschiedensten Menschen, die ich lange nicht gesehen habe.
Im Zug von Hong Kong nach Beijing.

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Literarisch:
Die ersten 40% von “Bending Adversity”.
Das Kapitel zum antiken Griechenland in einem chinesischen Literaturlehrbuch.
“The Talented Mr. Ripley”.

Filmisch:
“Qu’est-ce qu’on a fait, bon dieu?”

Kulinarisch:
Das beste Sweet and Sour Pork Hong Kongs.
Nudelsuppe mit Bacon!
Taiwanesische Frühstückspfannkuchen mit Bacon.
Hähnchenburger mit Honigsenf – und Bacon.
Ramen.
Veganes, japanisches Bento.
Japanischer Pflaumenwein, heiß.
Sake, heiß.
Japanisches Bier, kalt.
Taiwanesisches Bier, kalt.

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Musikalisch:
Halestorm (Reisemusik).
Stromae für seine wunderbarem Texte.
Nightwisch – Nostalgie.
Affiance.

Journalistisch:
Meine Eindrücke aus Hong Kong – more to come.
Ein VICE-Style FOW über Hong Kong.
(Occupy) Hong Kong in Bildern.
Dinge über chinesische Smartphone.
Fernostwärts über APEC und chinesische Wettergötter.

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Gelernt:
Wie der Transferbereich am Hong Konger Flughafen aussieht und wo es dort Strom gibt.
Warum es eine schlechte Idee ist, einen Doktor in Geschichte machen zu wollen.
Wie man in den Phillipinen datet.
Überhaupt Dinge über die Phillipinen.
Ich war einfach viel zu lange nicht mehr in Tokio.
Je teurer das Restaurant, desto unangemessener ist es, Bilder vom Essen zu machen, aber desto mehr möchte man es eigentlich – allein für die Portionen, die aus nichts als drei Stücken Gemüse bestehen.
Dinge über Theater in China, Deutschland und Österreich.
Dinge über’s Debattieren und Jurorieren. Und wie es sich anfühlt, zwei Teams beim Turnier ausscheiden zu lassen.

Neue Pläne:
Weihnachtsbesuch kriegen.
Zum ersten Mal Debattieren lehren.
Einen Weihnachtsbaum kaufen.
Ein indisches Visum bekommen.
Weiter fleißig jede Woche dreimal bloggen.
Jeden Tag eine andere Tasse Tee – bis Weihnachten.
Irgendwann mal nach Wien.

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September & Oktober – Ankommen (In Wort und Bild)

Geografisch:
Im Hostel.
Zuhause. Zum ersten Mal seit Mai wieder eine eigene Wohnung.
Tsinghua University (THU), größte Campusuni Chinas.
Auf einem Debattierturnier, einem Punkkonzert und einem Elektrofestival
In der verbotenen Stadt.
Im alten und im neuen Sommerpalast.
In Beijings Hutongs.

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Literarisch:
Erste Seiten in “Bending Adversity”, bevor mein Kindle kaputt ging.
Anton Checkov, selected short stories.
F. Scott Fitzgerald, “This Side of Paradise” (ich liebe seinen Schreibstil noch genauso wie bei Gatsby).

Filmisch:
Neue Doctor Who-Folgen, Qualität variierend.
Neuer Masters of Sex-Folgen.
“Team America – The World Police” (weil man den immer wieder sehen kann).
Ein paar Steampunk/SciFi Shorts.

Kulinarisch:
All things Chinese.
Gezogene Nudeln.
Gebratener Reis.
Gedämpfte Teigtaschen.
Frischgegrillte Dinge.
Frittiertes – alles Mögliche.

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Musikalisch:
Mongolischer Folk Metal, live und mit Moshpit.
Endlich mal wieder in ASP reingenerdet.
The Pretty Reckless – Erinnerungen an verregnete Herbsttage in der Unibib.
Tocotronic, live und in Farbe.
Livepunk am Ende der Welt mit Bier und betrunkenen Punks.

Journalistisch:
Dinge zu Postprivacy.
Dinge über offene Daten und was man mit denen alles machen kann.
Dinge zu jungen Chinesen, die ihre Heimat lieber verlassen – kurz- und langfristig.
Ob es ein “deutsches Wiedervereinigungsmodell” gibt und warum man das nicht so einfach auf Korea übertragen kann.
Endlich mal diesen Podcast – Fernostwärts.
Verbloggt: Google Kundenservice-Fail und meine Meinung zur Tor-Debatte.
Seit dem 1.10. mindestens dreimal pro Woche für die NZZ beim “Teehaus”.

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Gelernt:
Wie sehr man sich in Menschen täuschen kann.
Einiges über Korruption in China, aber scheinbar immer noch nicht genug.
Luftverschmutzung tut in der Lunge weh.
Podcasten geht auch ohne fancy Equipment und das Feedback ist trotzdem gut (solange ein iPhone kein fancy Equipment ist).
An Inspektionstagen gibt es keinen gebratenen Reis.
Chinesische Unibürokratie ist vielleicht noch schlimmer als die französische – und das will schon etwas heißen.
Wo es in der Nähe unserer Wohnung gutes Streetfood gibt.
Wie verrückt manche Menschen in meinem Leben tatsächlich sind.
Es gibt Leute, die wissenschaftlich zur Ästhetik von Porn-GIFs in chinesischen Messengern forschen.
Mongolischer Folkmetal inklusive Throatsinging rockt.
Der alte Sommerpalast sieht ein bisschen aus, wie man sich Griechenland vorstellt.
Beijing hat durchaus auch Tage mit blauem Himmel und sehr schönem Wetter.

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Neue Pläne:
Hong Kong.
Tokyo.
Chinesisch lernen.
Mehr debattieren.

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