Märzgebloggt: Heimkehr

Geografisch:
Beijing (nach sechs Wochen wieder zuhause).
Shenyang, im Vorbeifahren aus dem Taxi.
Dandong.
Fast Nordkorea – nur aus 200 Metern Entfernung gesehen!
Changsha – auf einem Campus am Ende der Welt, am Bahnhof, am Flughafen. Aber Changsha!

Welcome_to_China_s_deadland. Tradition_and_industry_in_______next_to_the_Chinese-North_Korean_border

Literarisch:
Ein bisschen Dune.
Sehr viel Unikram.
“Behind the Red Door – Sex in China” – guter, grundlegender Überblick, aber etwas zu allgemein gefasst, wenn man sich für das Thema schon ansatzweise interessiert.

Filmisch:
Den Anfang von Monty Pythons “Ritter der Kokosnuss”
House of Cards S03 – nett nebenher, aber nicht mehr besonders packend.

Kulinarisch:
Burger und Bier mit den besten Menschen.
Koreanisches Essen, das von koreanischsprachigen Chinesen serviert wurde. Verwirrend.
Nach mehr als einem halben Jahr in Beijing: endlich Pekingente.
Grüner-Tee-Kuchen <3.
(Kein indisches Essen mehr…)
Falls Bier als Essen zählt – Bier.

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Gehört:
Woodkid feat. Lykke Li – wunderschön.
Disturbed – eine dieser Bands, deren Musik immer passt und immer gute Laune macht.
Enter Shikari – bin mit dem neuen Album “The Mindsweep” nicht ganz warm geworden, aber zumindest war es ein guter Anlass, die alten Lieder wieder auszupacken.
The Glitch Mob – bei den “Love Death Immortality Remixes” sind ein paar nette Sachen dabei, aber ich mochte die Originale insgesamt lieber.
Powerwolf – Zusammen mit Kaffee bestes Gegenmittel bei Kater und fehlender Motivation an einem Freitagmorgen, kurz vor dem Wochenende.
OSI – viel zu lange nicht mehr gehört.

Journalistisch:
Leider nur in Print: “Donning the Yellow Hat” in der Märzausgabe von The World of Chinese
Im Teehaus: Von Bettgeflüster als Sexualkundeersatz, Kondomkauf in China v. Indien und anderen Dingen, die einem im Alltag eben so begegnen.
Bei Fernostwärts: Eine Audio-Version des ersten Teils unserer Reise nach Tibet.

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Gelernt:
Amazons Kulanz hat ziemlich klar Grenzen und gibt manchmal erst nach vielen Stunden Telefonaten und Drohungen mit Anwalt nach.
Wie schmerzhaft Debatten von Anfängern über Geschlechtergerechtigkeit wirklich sein können (s. “Frauen können keine Langstreckenfahrer werden, sie würden sterben, weil Menstruation.”)
Acht große Bier auf leeren Magen machen sich auch bemerkbar, wenn man sie zu fünft teilt.
Es gibt eine autonome koreanische Provinz in China, die voller ethnischer Koreaner ist.
Es gibt eine Brücke von China nach Nordkorea und sie steht da nicht nur zur Zierde.
Ich habe immer noch das Zeug, zwei Wochen Grippe zu haben – auch ohne die Motivation, dann nicht in die Schule zu müssen.
Zu Husserl kann man relativ gut einschlafen.
Chinesische Innenarchitekten denken nicht immer *hust* mit.
Wenn man in einer Bar um etwas mit Koffein bittet, kann es gut sein, dass man einen genialen Cocktail serviert bekommt.

Neue Pläne:
Die republica15 besuchen und unterstützen.
Menschen in Berlin sehen.
In Oxford studieren.
In Europa debattieren.

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