Viel China, “zu viel Sex” und ein bisschen NSA (Links)

Nachdem ich mich ja in letzter Zeit zunehmend mit Medien und ihren neuen und alten Ideen und Konzepten beschäftige, stieß mich eine Medienredakteurin der “taz” auf ein nettes Experiment in Amerika: Die New York Times probiert gerade ein neues Format aus, bei dem sie Nutzerkommentare beim Lesen des Textes neben eben diesem anzeigt, um zu zeigen, dass Leserstimmen auch Teil der Geschichte sind. Mir persönlich gefällt die Idee in diesem Fall gut, andererseits möchte ich, wenn ich SPON lese, glaube ich eher vermeiden, dann auch noch die dortigen Kommentare aufgezwungen zu kriegen.

Ein anderer Artikel mit ähnlichem (aber nicht dem gleichen Konzept) behandelt auch direkt ein Land, das mir sehr am Herzen liegt: China. Genauer gesagt geht es um die erzwungene Urbanisierung in China, eines der vielen verrückten Projekte der wunderbaren Zentralregierung. Unterlegt ist der Text dabei mit Zitaten von Betroffenen aus China. Abgesehen von großen politischen Geschehnissen ist in China gerade vor allem das Wetter interessant, die Temperaturen schießen in nie gesehen Höhen. Wie man da gerade Spiegeleier auf einem Gullideckel braten kann und andere Kuriositäten hat die Washington Post einmal in Bildern zusammengestellt. Und da wir uns gerade ohnehin schon in Asien befinden: The largest photo ever taken of Tokyo is zoomable. Viel Spaß. Außerdem sind sowohl Chinesisch als auch Japanisch auf der Liste der laut Memrise angeblich schwierigsten Sprachen der Welt zu finden. Interessant ist die Liste vor allem, weil die Behauptungen hier auch einmal begründet werden.

Weiter mit Sex: Während auf Twitter, sz.de und SPON gerade ein Video umgeht, das die Unterschiede zwischen Pornos und echtem Sex anhand von Essen erklärt, gab es auf faz.net einen etwas traurigen Text gefunden: Eine Dame schreibt, wie schrecklich sie zum Beispiel die “Ich will’s…”-Kampagne findet, weil – Achtung! – sie ja in eine Situation kommen könnte, in der sie ihren armen Kindern Sex erklären müsste.

Realsatire der anderen Art gibt es (nochmal) bei der New York Times zu lesen, wo sich einer der “Seniorkorrespondenten” des Blattes über die ganze Aufregung über den NSA-Skandal in Deutschland lustig macht. Da stehen so schöne Dinge wie “former interior minister who intimately knows the world of spying and disinformation, Schäuble” oder auch:

Germany has yet to rebuild a foundation of self-confidence which makes it possible to view challenges as tasks rather than emotional crises.

Aus dem Mund eines ehemaligen US-Botschafters. Meine Lesart: Wegen ihrer Minderwertigkeitskomplexes retten die Deutschen sich in sinnlose Wut, anstatt sich der Thematik der totalen Überwachung einmal ganz nüchtern und rational zu nähern, um sie dann als das Instrument gegen den Terror, das sie ist, zu akzeptieren.

Außerdem:

10 Dinge, die alle Eltern ihren Kindern über Behinderungen beibringen sollten fand ich wirklich interessant und ich werde versuchen, die dort gesagten Dinge in Erinnerung zu behalten. Einfach, weil es auch für Menschen ohne Kinder den Horizont etwas erweitert.

Hier dann noch ein paar schöne Bilder zu Nazis und Hollywood.

Und zum Schluss gibt’s dann noch einen Tag mit einem ebay now-Liefermann, der den ganzen Tag über für Kunden das Shopping erledigt und ihnen dann die Produkte liefert. Unterwegs ist er dabei mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß.

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One thought on “Viel China, “zu viel Sex” und ein bisschen NSA (Links)

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