Wofür die Fusion gut ist. Oder: Was ich im Juniplatzregen lernte

“Willst du ‘nen Schluck?”
“Was ist das jetzt?”
“Das ist ausnahmsweise nur Wasser.”

Wofür die Fusion gut ist
– erste Male von allem Möglichen (und Unmöglichem)
– nackt baden und dann warme Apfelkrapfen essen
– Tage ohne Schlaf
– aus sechs Stunden bezahlter Arbeit psychedelischer rausgehen als man reingekommen ist
– Kuscheln im Zelt
– Zivilisationsexperimente
– Dosenravioli, Röstzwiebelfleisch, Dosentomatensuppe, 5 Stunden-Terrine
– ein Wochenende keine Sorgen machen müssen, ob im Essen Fleisch drin ist
– öffentliches Duschen
– Stunden auf dem Trancefloor
– funktionierende Gaskocher
– Doc Martens einlaufen/-tanzen
– immer einen Beat im Ohr
– zum ersten Mal im Leben Hip Hop gut finden
– Farbe im Gesicht (überhaupt Farbe überall am Körper)
– Pflaumenwein
– neue Bekanntschaften
– am Feuer sitzen
– ganz viel mit geschlossenen Augen tanzen
– Brennesselstiche
– einen ganzen Blogeintrag schreiben, ohne das D-Wort zu benutzen
– singende, feuerspuckende Roboter
– nass werden
– immer jemanden sehen, der noch breiter ist
– musikalische Offenbarungen

Wofür sie schlecht ist
– Schlaf
– nüchtern bleiben
– nicht-funktionierende Gaskocher
– saubere, nagelneue Klamotten
– angenehmen Körpergeruch
– ohne Nasezuhalten auf die Toilette warten
– seine Ruhe haben
– trocken bleiben
– Langeweile
– warm duschen

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One thought on “Wofür die Fusion gut ist. Oder: Was ich im Juniplatzregen lernte

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